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"Zuckersäcke, Tarnfirmen und Diplomatenpässe".Patrick Zoll, Tokio/Peter Gaupp San José

Patrick Zoll, Tokio
 
Alte sowjetische Radars, Raketensysteme und MiG-Kampfflugzeuge versteckt unter Zehntausenden von Säcken kubanischen Zuckers − die Bilder des in Panama aufgeflogenen Waffenschmuggels erinnern an einen billig gemachten Thriller aus der Zeit des Kalten Krieges. Doch sie illustrieren auch, dass Nordkorea trotz allen Uno-Sanktionen noch immer im Waffengeschäft tätig ist und auch Abnehmer findet.

 http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/zuckersaecke-tarnfirmen-und-diplomatenpaesse-1.18119212?extcid=Newsletter_19072013%20MESZ_Top-News_am_Morgen

 
Peter Gaupp, San José
 Raúl Castros Antiquitäten
 
Die Affäre um die letzte Woche in Panama auf einem nordkoreanischen Schiff unter Zuckersäcken entdeckten kubanischen Waffen wirft ein Licht auf den Zustand der Armee auf der Insel. Laut der Regierung in Havanna handelt es sich bei der Fracht um «obsoletes» Kriegsgerät, das um die Mitte des letzten Jahrhunderts hergestellt wurde. Dass dieses trotzdem für wert erachtet wird, unter erheblichem politischem Risiko zum Aufmotzen um die halbe Welt in Kim Jong Uns nordkoreanisches Reich gesandt zu werden, zeigt, dass Raúl Castros Fuerzas Armadas Revolucionarias technologisch nicht mehr à jour und nur noch ein Schatten ihrer selbst sind.

 http://www.nzz.ch/aktuell/international/kommentare/raul-castros-antiquitaeten-1.18119279?extcid=Newsletter_19072013%20MESZ_Top-News_am_Morgen